Gasanbieter wechseln
01
Januar
2016

Den Gasversorger wechseln trotz negativer Schufa

Gasanbieter wechseln trotz negativer SCHUFA

Schufa-Daten
Die Schufa Holding AG, speichert und übermittelt, bei vorliegender Einwilligung, Positiv- und Negativmerkmale an ihre Geschäftspartner, wie Banken, Versicherungen und anderen Handelsunternehmen. Zu den Negativmerkmalen gehören nicht vertragskonformes Verhalten, das nicht rechtswirksam bestritten wurde sowie gerichtliche Vollstreckungsmaßnahmen. Bei der Schufa Holding AG kann man einmal im Jahr eine kostenfreie Auskunft über seine persönlichen, gespeicherten Daten anfordern. Dazu ist lediglich ein Antragsformular gemäß § 34  Bundesdatenschutzgesetz, das auf der Schufa-Homepage zu finden ist, auszufüllen und abzusenden. Ergeben sich hieraus Unstimmigkeiten sollte anwaltlicher Rat eingeholt werden. Ein Gasanbieter, als sogenannter B-Vertragspartner der Schufa, erhält lediglich die Negativauskünfte. Damit sind Unternehmen in der Lage, ihr geschäftliches Risiko zu minimieren, indem die Bonität eines Geschäftspartners besser eingeschätzt werden kann. Ein Unternehmen, das eine Schufa-Auskunft oder eine Bonitätsüberprüfung in seinen Geschäftsbedingungen fordert, wird grundsätzlich einen potenziellen Neukunden mit einem Negativmerkmal nicht übernehmen. Es sei denn, man kann auf andere Weise das geschäftliche Risiko minimieren. Hierfür kommen verschiedene Versorgungstarife und -modelle in Betracht. Ein Wechsel des Gasanbieters ist, trotz unzureichender Bonität, durch die richtige Tarifwahl somit möglich!

Versorgungsverträge mit Vorkasse
Von den Gasversorgern werden Lieferverträge gegen Vorkasse angeboten. Eine Bonitätsprüfung entfällt. Einige Anbieter legen für die günstigste Gastarifvariante die Vorauszahlung eines prognostizierten Jahresverbrauches zu Grunde. Neben einer jährlichen Vorauszahlung wird auch eine halb-, vierteljährliche oder monatliche Vorauskasse angeboten. Einhergehend mit der Verkürzung der Vorauszahlungsperiode geht der finanzielle Tarifvorteil jedoch nahezu verloren. Bei dem Liefermodell mit Vorkasse geht die Risikoverteilung eindeutig zu Lasten des Kunden. Dem Gasanbieter wird mit der Vorkasse praktisch ein Darlehn gewährt, mit dem er arbeiten kann. Bei einer Insolvenz des Energieversorgers, siehe Teldafax und FlexStrom, geht die Vorauszahlung verloren. Daher sollte man, wenn man sich für dieses Modell entscheidet,  bei der Tarifsuche darauf achten, dass die Zahlungen monatlich oder vierteljährlich erfolgen, auch wenn der Preisvorteil des Tarifes reduziert bzw. annulliert wird.

Anmerkung:
Bei einer Insolvenz erhält der Kunde sein Gas bis zu drei Monate im Rahmen der sogenannten Ersatzversorgung vom lokalen Grundversorger und zu dessen Preisen. Die Gasversorgung wird nicht unterbrochen. Der Vertrag mit dem insolventen Gasanbieter endet damit nicht automatisch, sondern muss außerordentlich gekündigt und ein neuer
Versorgungsvertrag mit einem anderen Gasanbieter abgeschlossen werden.

Versorgungsverträge mit Kaution
Von den Gasanbietern wird zur eigenen Risikoabsicherung ein Kautionsmodell angeboten. Eine Bonitätsprüfung entfällt. Die Kaution kann bis zu einem Jahr der Gaskosten betragen. Entsteht ein Zahlungsverzug, so wird die Kaution mit den offenen Forderungen verrechnet und der Versorgungsvertrag gekündigt. Bei einer regelgerechten Beendigung des Vertragsverhältnisses wird die Kaution dem Kunden zinslos ausbezahlt.
Der Gasanbieter hat kein Ausfallrisiko und spart Verwaltungskosten. Mit der Kaution kann das Unternehmen arbeiten. Meldet der Anbieter Konkurs an, ist die Kaution verloren. Der Vorteil des Kunden ist der Zugang zu preisgünstigen Tarifen. Er sollte aber darauf achten, dass die Kaution nicht zu hoch festgesetzt wird und adäquat zu seinen Vermögensverhältnissen ist.

Versorgungsverträge mit kWh-Pakete
Der Verbraucher kauft eine bestimmte Menge Gas und bezahlt diese im Voraus. Im Gegenzug erhält er preiswertere Gaslieferkonditionen. Eine Bonitätsprüfung entfällt. Die Vorteile für das Unternehmen korrespondieren mit den zuvor Genannten. Die Abrechnung erfolgt jedoch nicht verbrauchsgenau. Bleibt der Kunde mit seinem Verbrauch unter der aufgekauften Gasmenge, verfällt die Differenzsumme – liegt der Verbrauch über dem gekauften "Gaspaket", muss der Mehrverbrauch, einhergehend mit einem deutlichen Aufpreis, beglichen werden. Klingt nicht vorteilhaft, ist aber, wenn man einen kontinuierlichen Gasverbrauch hat, diesen  kennt und auch beibehalten kann, durchaus eine Alternative. Auch hier gilt: Geht der Gasanbieter in die Insolvenz, ist der für das Paket gezahlte Betrag verloren. 

Anbieterwechsel
Für die Auswahl von Gasanbietern ist der Gebrauch von Vergleichsrechner hilfreich. Man sollte jedoch unterschiedliche Vergleichsrechner nutzen, da nicht alle die gleichen Gasanbieter berücksichtigen. Den Tarif und die AGB sollte man auf der Homepage des Anbieters abgleichen und sich das Angebot (Tarif, effektiver Beitrag/Gaspreis, Lieferumfang etc.) schriftlich zukommen lassen. Eine individuelle Beratung, zum Beispiel bei einer Verbraucherzentrale, ist vor der Vertragsunterzeichnung empfehlenswert. Grundsätzlich sind die Kündigungsfristen und Sonderkündigungsrechte zu berücksichtigen, diese sind dem aktuell gültigen Versorgungsvertrag zu entnehmen. Der Zeitpunkt des voraussichtlichen Anbieterwechsels ist mit dem neuen Gasversorger abzustimmen und schriftlich festzuhalten. Mit einer ausgestellten Vollmacht übernimmt der neue Gasversorger die Kündigung beim bisherigen Anbieter. Den tatsächlichen Zeitpunkt des Lieferbeginns muss der neue Gasversorger dem Kunden schriftlich mitteilen, damit eine Doppelforderung ausgeschlossen wird. Widerspruchsrechte sind dem neuen Versorgungsvertrag zu entnehmen.

Kategorie: Allgemeines

24
September
2014

Kann man als Mieter auf einen anderen Gasversorger umstellen?

Gasanbieter wechseln als Mieter

Jeder Haushalt hat in der heutigen Zeit einen gesetzlichen Anspruch auf die Energieversorgung zum Beheizen der Wohnung. Eine von mehreren Energiequellen ist das Erdgas, das vom örtlichen, vom regionalen oder vom bundesweiten Energieversorgungsunternehmen geliefert wird. Die Situation ist in etwa mit der Stromversorgung vergleichbar. Dort hat jeder Haushalt seinen eigenen Stromzähler und ist auch ein Vertragspartner des Stromanbieters. Es besteht also ein direktes Vertragsverhältnis.

Bei der Gasversorgung kann das für den Mieter ebenso der Fall sein, es muss aber nicht so sein. Ganz entscheidend ist die Technik, die der Vermieter seinen Mietern zur Verfügung stellt. Neugebaute und modern ausgestattete Mietwohnungen sind beispielsweise jede für sich mit einem eigenen Gas-Brennwertkessel ausgestattet. Das ist der Heizkessel für die Warmwasserheizung und zur Versorgung des Heizungssystems in der Mietwohnung. Vergleichbar mit dem Strom erhält der Mieter für seinen Gas-Brennwertkessel einen eigenen Heizungszähler. Dort wird der Gasverbrauch in Kubikmetern angezeigt. Anschließend wird er von dem Energieversorgungsunternehmen in KW/h, in Kilowattstunden umgerechnet und nach KW/h berechnet. In diesem Falle ist der Mieter ein Vertragspartner des Energieversorgungsunternehmens für die Gasversorgung. In der Regel werden Strom und Gas von demselben Unternehmen geliefert. Da es unterschiedliche Energien sind, wird für jede von ihnen ein eigener Vertrag abgeschlossen.
Wie das Wort Zentralheizung sagt, werden in einem Mehrfamilienhaus alle Wohnungen zentral beheizt. Hier ist der Vermieter der Vertragspartner des Energieversorgungsunternehmens. Er sucht sich seinen Energieversorger aus und bezahlt alle Kosten für die Gaslieferung. Im Rahmen der Nebenkosten werden ihm diese Heizkosten von den Mietern erstattet. Die sind kein Vertragspartner des Unternehmens und haben keinen Einfluss darauf, welchen Tarifvertrag der Vermieter bei welchem Energieversorger abschließt.

Seit der Liberalisierung des bundesweiten Gasmarktes Mitte der 2000er Jahre kann unter mehreren Dutzend Gasanbietern ausgewählt werden. Für die Grundversorgung mit dem dazugehörigen gesetzlichen Anspruch ist der örtliche Energieversorger zuständig und verantwortlich. Er muss einen sogenannten Grundversorgungstarif anbieten. Den kann er keinem Antragsteller verweigern; auch nicht bei einer negativen Schufa, also bei Negativeintragungen in der Schufa. Für einen Gasanbieterwechsel sind jedoch die anderen, die deutlich günstigeren Wahltarife von Interesse. Mit denen werben die Energieversorger im Hinblick auf eine Kundengewinnung und dauerhafte Kundenbindung. Der Wettbewerb von Gasanbietern findet also mit deren Wahltarifen statt, und hier lohnt sich für den Mieter ein regelmäßiger Gasanbietervergleich.

Ein solcher Anbietervergleich bietet sich auf einem der Onlineportale an. Nach wenigen Eingaben und einem abschließenden Mausklick wird ein Ranking von oftmals einigen Dutzend Gasanbietern angezeigt. Der günstigste unter ihnen muss nicht zwangsläufig der preislich billigste sein. Günstig bezieht sich auch auf Vertragsinhalte wie Kündigungsfrist, Sonderkündigungsmöglichkeit sowie auf Voraus- beziehungsweise Abschlagszahlungen. Auch bei einem Wechsel des Gasanbieters bleiben der Zähler und die Leitung im Besitz des Netzbetreibers. Bei einer normalen, also ordentlichen Vertragskündigung übernimmt der zukünftige Energieversorger die formelle Abwicklung. Wenn aufgrund einer Gaspreiserhöhung von dem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht wird, dann muss der Mieter als Vertragspartner seinen Gasliefervertrag selbst kündigen. Das muss schriftlich und sollte per Einschreiben geschehen. Im Zweifelsfall muss der Mieter nachweisen können, dass der Energieversorger die Kündigung fristgerecht erhalten hat.

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13
September
2012

Gaspreisvergleich durchführen und günstigen Gasanbieter finden

Leider nutzen immer noch viel zu wenige Haushalte die Möglichkeit eines Gaspreisvergleiches, obwohl sie so wirklich in der Lage wären ihre monatlichen Ausgaben auf ein Minimum zu bringen. Heute ist es ohnehin nicht gerade kostengünstig, wenn man heizen muss, doch gerade im Winter oder zum erhitzen des Wassers wenn man Baden oder duschen möchte kommt man eben nicht darum herum. Um die Ausgaben dennoch so gering wie möglich zu halten sollte man sich auf jeden Fall aber für einen Brennstoff entscheiden, der im Preis sehr günstig ist, damit man so die monatlichen Unkosten in einem tragbaren Rahmen halten kann. Sehr gefragt ist deshalb zum Beispiel Gas als Brennstoff, das immer noch zu den günstigsten Alternativen gehört.   Natürlich sind aber auch die Gaspreise nicht immer konstant sondern schwanken in ihrer Höhe und auch die unterschiedlichen Anbieter haben natürlich verschiedene Preise, so dass man die Augen genau offen halten muss, wenn man einen günstigen Anbieter sucht.Gerade für einen Laien ist es aber nicht immer ganz einfach zu entscheiden, welche Preise sich wirklich anbieten, denn was man für einen Preis angeboten bekommt hängt vor allem auch von den eigenen Faktoren wie dem Verbrauch ab. Man sollte sich daher auf jeden Fall die Zeit für einen Gaspreisvergleich nehmen, ehe man sich für einen bestimmten Anbieter entscheidet, denn bei einem solchen Vergleich bekommt man alle die Angebote angezeigt, die für einen selbst am günstigsten und somit am besten geeignet sind. Rechnet man sich einmal aus, wie viel Geld man so Monat für Monat einsparen kann lohnt sich der Vergleich auf jeden Fall, zumal weil er wirklich nicht lange dauert und es auf keinen großen Aufwand verursacht die dafür gebrauchten Daten heraus zu suchen und anzugeben.  Leider nutzen immer noch viel zu wenige Haushalte die Möglichkeit eines Gaspreisvergleiches, obwohl sie so wirklich in der Lage wären ihre monatlichen Ausgaben auf ein Minimum zu bringen, was sich sicherlich jeder wünscht und was in der heutigen Zeit auch für viele Familien  eine deutliche Entlastung darstellen kann.

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17
Februar
2012

Was sind Energieträger?

Der Begriff Energieträger wird durch Quantität und Qualität der Energieaufnahmefähigkeit eines Stoffes, einer Strahlung oder Ähnlichem (z.B. Impulse/Felder) charakterisiert.
Zunächst wird zwischen primären und sekundären Energieträgern unterschieden, die sich weiterhin in verschiedenste Energieträgerklassen einteilen lassen.

-Primäre Energieträger-

Als primäre Energieträger werden Stoffe mit natürlichem Vorkommen und einem eigenen hohen und direkt nutzbaren Energieniveau bezeichnet. Das bedeutet, das primäre Energieträger, seien sie fossiler oder regenerativer Art zum Beispiel bei der Verbrennung ohne weitere Umwandlung nutzbare Wärme freisetzen. Des weiteren Zählen auch die nuklear Reaktiven Stoffe zu den Primärenergieträgern, bei diesen weicht lediglich die Aktivierungsreaktion, die zur Nutzung der stoffinternen Energie nötig ist, ab.

-Sekundäre Energieträger-

Unter sekundären Energieträgern sind nutzbare Energiearten zu verstehen, die erst durch vorherige Umwandlung in ihre für den Menschen nutzbare Form gebracht wurden. Beispiele dafür sind die Wärmestrahlung der Sonne in der Photovoltaiknutzung, Treibstoffe die erst raffiniert werden und nicht direkt, wie beispielsweise Kohle (siehe Primäre) nutzbar sind und verschiedenste elektromagnetische Felder, die wiederum erst vom Menschen als Energietransportform geschaffen wurden. Hauptanliegen der Schaffung von sekundären Energieträgern ist es, die Energie speicherbar, leichter transportierbar und gezielter anwendbar zu machen.

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01
August
2011

Erdgas

In unterirdischen Speichergesteinen lagert das Erdgas, meistens zusammen mit Erdöl. Aufgrund seiner sehr guten Brennbarkeit wird es großteils als Heizgas für Heim- und Betriebsheizungen oder zur Wärmelieferung, die für industrielle Prozesse benötigt wird, genutzt. Zum größten Teil besteht Erdgas aus Methan, dem einfachsten Kohlenwasserstoff, der die gute Brennbarkeit verursacht.
Im Zeitalter der Alternativenergiesuche wird Erdgas auch als Treibstoff verwendet, wird sich diesbezüglich aber aufgrund von einigen Leistungsschwächen nie flächendeckend durchsetzen können. Abgesehen von seiner weniger guten Speicherbarkeit im Vergleich zum Erdöl, ist auch das Erdgas ein fossiler Brennstoff und wird uns früher oder später „ausgehen“.

-Erdgas in chemischen Prozessen-
Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet des Naturgases liegt in der chemischen Industrie, dort wird es zum Beispiel zur Herstellung von Wasserstoff benötigt. Auch im Zuge des sogenannten Haber-Bosch-Verfahrens, welches durch eine Stickstoff – Wasserstoffsynthese Ammoniak produziert, findet es Anwendung. Letzter industrieller Anwendungsschwerpunkt, des Erdgases ist die Eisenerzbehandlung im Laufe des Hochofenprozesses, wobei das Eisenerz reduziert wird (folglich an Elektronenladung gewinnt).

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31
Juli
2011

Zu Bio-Erdgas wechseln und dennoch Geld sparen!

Bericht der Stiftung Warentest zeigt Vorteile von Ökogas auf

Laut eines Berichts der Stiftung Warentest können mit einem Wechsel zu einem Ökogas-Tarif Heizkosten gespart werden. In einigen Bundesländern ist Bio-Erdgas streckenweise günstiger wie der örtliche Grundversorgungstarif.

Biogas beinhaltet in der Regel Erdgas mit einer Beimischung von ca. 5 bis 10 Prozent Biomethan.

Derzeit können Endverbraucher in Deutschland ihren örtlichen Versorger im Schnitt mit 20 Anbietern von Ökogas vergleichen und ggfs. auch wechseln.

Als Marktführer gilt derzeit die LichtBlick AG, zum 1.1.2011 belieferte LichtBlick 76.500 Haushaltskunden mit ihrem Ökogas-Produkt und damit 75% aller Biogas-Kunden in Deutschland.

Auch auf gasanbieter-wechseln.de können Sie die derzeit gültigen Angebote in Ihrem Postleitzahlenbreich vergleichen und anschließend wechseln, unter:

http://www.gasanbieter-wechseln.de/index.php/tarifvergleich

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01
Juli
2011

Können Mieter den Gasanbieter wechseln?

Bei steigenden Gaspreisen steigt bei immer mehr Menschen in Deutschland die Wechselbereitschaft. Jedoch stellen sich gerade Mieter in z.B. einem Mehrfamilienhaus oftmals die Frage: Geht das überhaupt problemlos? Muß ich Rücksprache mit meinem Vermieter halten?

Eigener Gaszähler Vorraussetzung

Eine Grundvorraussetzung zum Wechseln ist der eigene Gaszähler in der Wohnung. Auf ihm finden Sie auch die Zählernummer, die im späteren Wechselprozess noch wichtig sein wird. Wenn Ihre Wohnung über eine Gas-Etagenheizung verfügt, ist in der Regel auch der Gaszähler für Sie in der Wohnung frei zugänglich. Denn mit dem gelegentlichen Ablesen der Verbrauchswerte können auch Sie Ihren Verbrauch auf einfachste Art kontrollieren.

Muß ich meinen Vermieter fragen?

Sind Sie der Rechnungsempfänger der monatlichen oder jährlichen Gas-Verbrauchsrechnung, müßen Sie auch nicht Rücksprache mit Ihrem Vermieter halten, wenn Sie den Gasanbieter wechseln wollen.

Das Mietshaus verfügt über eine Gas-Zentralheizung?

Ich erhalte lediglich eine Betriebskostenabrechnung! Hier sind Sie in der etwas schwächeren Position. Für den Vermieter gilt zwar das Wirtschaftlichkeitsgebot nach §315 BGB für die Nebenkostenabrechnung jedoch können Sie ihn nicht ohne Weiteres zu einem Wechsel "zwingen". Lesen Sie hier was der Bund der Energieverbraucher e.V. rät: http://www.energieverbraucher.de/de/site/Preisprotest/BGB-315-fuer-Mieter__1709/ Ein persönliches Gespräch mit dem Vermieter kann jedoch unter Umständen förderlicher sein, als ein Schriftwechsel!

Argumentieren Sie mit:

1) Der Kostenersparnis für alle Beteiligten und informieren Sie sich vorab über die günstigsten Anbieter in Ihrer Region.

2) Räumen Sie Seine evtl. Bedenken bezüglicher einer Lieferunterbrechnung aus, bei Problemen mit dem neuen Anbieter gilt die Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV) laut ihr ist der Grundversorger derzeit zu einer Ersatzversorgung von drei Monaten verpflichtet. Ein Kunde in der Ersatzversorgung hat somit das Recht, diese mit einer einmonatigen Frist zu kündigen.Die Gasversorgung kann durch den Wechsel des Gasnabieters also nicht unterbrochen werden. Der örtliche Netzbetreiber ist auch weiterhin bei Störungen zuständig und im Notfall schnell vor Ort.

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