Hintergrund
17
Februar
2012

Energieträger

Der Begriff Energieträger wird durch Quantität und Qualität der Energieaufnahmefähigkeit eines Stoffes, einer Strahlung oder Ähnlichem (z.B. Impulse/Felder) charakterisiert.
Zunächst wird zwischen primären und sekundären Energieträgern unterschieden, die sich weiterhin in verschiedenste Energieträgerklassen einteilen lassen.

-Primäre Energieträger-

Als primäre Energieträger werden Stoffe mit natürlichem Vorkommen und einem eigenen hohen und direkt nutzbaren Energieniveau bezeichnet. Das bedeutet, das primäre Energieträger, seien sie fossiler oder regenerativer Art zum Beispiel bei der Verbrennung ohne weitere Umwandlung nutzbare Wärme freisetzen. Des weiteren Zählen auch die nuklear Reaktiven Stoffe zu den Primärenergieträgern, bei diesen weicht lediglich die Aktivierungsreaktion, die zur Nutzung der stoffinternen Energie nötig ist, ab.

-Sekundäre Energieträger-

Unter sekundären Energieträgern sind nutzbare Energiearten zu verstehen, die erst durch vorherige Umwandlung in ihre für den Menschen nutzbare Form gebracht wurden. Beispiele dafür sind die Wärmestrahlung der Sonne in der Photovoltaiknutzung, Treibstoffe die erst raffiniert werden und nicht direkt, wie beispielsweise Kohle (siehe Primäre) nutzbar sind und verschiedenste elektromagnetische Felder, die wiederum erst vom Menschen als Energietransportform geschaffen wurden. Hauptanliegen der Schaffung von sekundären Energieträgern ist es, die Energie speicherbar, leichter transportierbar und gezielter anwendbar zu machen.

Kategorie: Allgemeines

28
Dezember
2011

Shell stellt Hauswärme-Studie vor

Die ehrgeizigen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung für den Gebäudebereich werden die privaten Haushalte milliardenfach belasten. Soll die jährliche Sanierungsrate von jetzt einem auf zwei Prozent des gesamten Gebäudebestandes verdoppelt werden, müssten bis 2030 rund 750 Milliarden Euro in die Gebäudesanierung investiert werden. Jedoch könnte dadurch der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent und die Treibhausgasemissionen um bis zu 44 Prozent sinken.

Das ist das Ergebnis der ersten Shell Hauswärme-Studie, die Shell als führendes Energieunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) unter dem Titel Nachhaltige Wärmeerzeugung für Wohngebäude – Fakten Trends und Perspektiven erstellt hat. Ausgehend von den technischen Potenzialen von Heizsystemen, Brennstoffen und Wärmeschutz werden vier Szenarien mit unterschiedlichen Sanierungsraten und unterschiedlicher Sanierungstiefe durchgerechnet und daraus Handlungsoptionen abgeleitet. Dabei ist unter Sanierungsrate der Anteil der pro Jahr sanierten Wohnfläche an der Gesamtwohnfläche und unter Sanierungstiefe der Umfang der Sanierungsmaßnahmen, insbesondere ob Teil- oder Vollsanierung, zu verstehen.

Ausgangslage Hauswärme in Deutschland
Deutschland will den Energieverbrauch sowie die Treibhausgasemissionen senken. Nach Industrie, Gewerbe und Verkehr rückt dabei auch immer mehr die Wärmeversorgung von Wohngebäuden in den Fokus. Das Ziel ist klar: Die Wärmeversorgung soll effizienter werden, weniger CO2 ausstoßen und sich vermehrt auf erneuerbare Energieträger stützen.

Die rund 40 Mio. privaten Haushalte mit ihren 178 Mio. Räumen auf einer Fläche von insgesamt 3,4 Mrd. Quadratmetern stehen für etwa 28,5% des Endenergieverbrauchs in Deutschland. Rund 18 Mio. Feuerungsanlagen in den privaten Haushalten verursachten 2010 Treibhausgasemissionen in Höhe von 113,1 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent; das waren 14,2% der direkten energiebedingten Treibhausgasemissionen in Deutschland.

Heizsysteme
Etwa vier Fünftel aller Wohnungen werden heute mit Gas- oder Ölheizungen beheizt. Für den Gebäudebestand werden optimierte Gas- oder Ölheizungen auf Basis von Brennwerttechnik das wärmetechnische Rückgrat bilden.
Generell zeichnet sich ein Trend zur Hybridisierung von Heizsystemen ab; das heißt, künftig speisen mehrere Wärmequellen die Heizanlage. Hierbei werden weitere Wärmequellen in bestehende Heizsysteme integriert bzw. unterstützen die Wärmeerzeugung. Der Speicherung von Wärmeenergie kommt eine immer größere Rolle zu.

Brennstoffe
Heute stellen die Brennstoffe Erdgas und Heizöl allein knapp drei Viertel der Endenergie für Hauswärme; einschließlich Strom- und Fernwärmeanteilen dürften konventionelle Energien annähernd 90% der Wärmeenergie-bereitstellung sichern.
In den kommenden Jahrzehnten werden Zahl und Art der für Hauswärmeerzeugung eingesetzten Brennstoffe und Energieträger deutlich vielfältiger. Holz und Solarenergie gewinnen an Bedeutung; Erdgas und Heizöl werden zunehmend nachhaltige Biokomponenten beigemischt.

Wärmeschutz
Drei Viertel des heutigen Wohnungsbestandes sind über 25 Jahre alt; 90% der Heizenergie werden dort verbraucht. Der Energiebedarf von Bestandswohnungen ist heute im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie vom Gesetzgeber für Neubauten erlaubt.
Ein Großteil des Wohnungsbestandes wird sich in den kommenden Jahren durch Wärmedämmung der Gebäudehülle einem Niedrighausenergiestandard annähern. Die bauliche Sanierung von Wohnungsbestand ist jedoch vergleichsweise aufwendig und teuer. Neubaustandards lassen sich im Wohnungsbestand daher in der Regel nicht erreichen.

Szenarien Trend und Trendbeschleunigung
Bis 2030 wird die Wohnfläche trotz sinkender Bevölkerung gegenüber 2008 um gut 10% ausgeweitet. Da bis 2030 nur etwa 16% der gesamten Wohnfläche erneuert werden, muss der Wohnbestand energetisch saniert werden.
Wird der heutige Trend mit einer Sanierungsrate von 1% fortgeschrieben, würde der Energieverbrauch um 26,2% und die Treibhausgasemissionen um 27% sinken. Die damit verbundenen Investitionskosten belaufen sich auf 386 Mrd. Euro.

Wird der Trend beschleunigt, das heißt, die Sanierungsrate auf 2% verdoppelt, würden die Energieeinsparungen auf 36,7% steigen; die Treibhausgasemissionen um 39,2% reduziert werden. Dann belaufen sich die Investitionskosten auf 744 Mrd. Euro und liegen damit etwa doppelt so hoch wie im Trendszenario.

Bio- und erneuerbare Energien
Um die Potenziale von erneuerbaren Energien zu beleuchten, werden in beiden Trendszenarien bis zu 20% Biogas und Bioöl sowie bis zu 55% erneuerbare Energien im Strommix angenommen.
Würde keine Sanierung (aber Neubau und Abriss) stattfinden, gingen die Treibhausgasemissionen allein durch Biokomponenten und zusätzlichen Ökostrom um 18,8% und damit doppelt so stark wie ohne Biokomponenten und Erneuerbare zurück. Die Beimischung von Biokomponenten und Erneuerbaren hat folglich spürbares Potenzial zur Treibhausgasreduktion; dabei verursacht die Beimischung von Biokomponenten im Verhältnis zu Sanierungen geringe Kosten.

Szenarien Schnell versus Umfassend
Um die Effizienz verschiedener Sanierungsstrategien zu beurteilen, wurden zusätzlich zwei weitere Szenarien berechnet.
Hierbei wurde geprüft, ob sich – bei gegebenen Kosten von 744 Mrd. Euro – mit schnellen und günstigen Teilsanierungen mehr Energie und Treibhausgase einsparen lassen als bei einer umfassenden Vollsanierung, bei der stets das technisch Maximale umgesetzt wird.
Bei der schnellen Sanierung werden rund 39% der Treibhausgasemissionen eingespart; bei der höheren Sanierungstiefe 43,8% erreicht. Insofern hat die vollständige Sanierung einen wenn auch relativ geringen Vorteil – und wäre damit eine kosteneffiziente Sanierungsstrategie.

Die höheren Einsparungen sprechen auf den ersten Blick dafür, insbesondere die umfassende Sanierung zu fördern. Sie erfordert jedoch hohe Investitionen in eine relativ kleine Fläche. Im Szenario Schnell könnten bei einer durchschnittlichen Sanierungsrate von 2,5% über zwei Mrd. Quadratmeter Wohnfläche saniert werden, im Szenario Umfassend bei einer Sanierungsrate von 1,6% aber nur 1,3 Mrd. Quadratmeter. Insofern wenige Haushalte hohe fallweise Investitionskosten tragen müssten, dürfte selbst bei hoher staatlicher Förderung die angestrebte Sanierungsrate schwerer zu erreichen sein.

Mit Blick auf mögliche Förderungen empfiehlt der Forschungsdirektor des HWWI, Michael Bräuninger, „dass die Förderung weitgehend technologieunabhängig erfolgen sollte, da sich die technischen Möglichkeiten und deren Rentabilität kontinuierlich wandeln und nur schwer vorhersehbar sind. Ziel muss es dabei sein, die Gebäudemodernisierung möglichst effizient zu gestalten; denn jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden.“

Jörg Adolf, Chefvolkswirt der Shell Deutschland Oil GmbH: „Im Ergebnis kann man sagen, dass sich die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung mit einer höheren Sanierungsrate (Teilsanierung) schneller erreichen lassen als mit umfassenden Vollsanierungen.“

Die Studie in Kurz- und Langfassung sowie ausgewählte Grafiken zum Download:
www.shell.de/hauswaermestudie

Kategorie: Energieversorger

12
Dezember
2011

Also doch, das Gas in Berlin wird teurer!

In Berlin beliefert die Gasag vier von fünf Gaskunden in der Hauptstadt und hebt nun den Preise zum 1. Februar 2012  im Schnitt um sieben Prozent an. Der Arbeitspreis steigt pro Kilowattstunde (kWh) um 0,595 Cent brutto, der monatliche Grundpreis bleibt unverändert. Die Gasag begründet die Erhöhung, wie so viele Energieversorger, mit dem allgemeinen Markttrend.

Kategorie: Allgemeines

05
Dezember
2011

Berlinern drohen höhere Gas-Preise! ‎

Etwa 600.000 Kunden der Gasag in Berlin werden in den nächsten Tagen Post erhalten, denn ab Februar 2012 gelten wohl neue Preise. Nach Informationen von “Morgenpost Online“ wird es zu einer Erhöhung der Tarife kommen.  Als Grund werden  die  klassischen Beweggründe: gestiegene Beschaffungskosten und Durchleitungsgebühren genannt. Im November hatte bereits Vattenfall angekündigt die Strompreise um sieben Prozent anzuheben. Vattenfall ist zudem neben E.ON und der Gaz de France Anteilseigner der Gasag.

Kategorie: Energieversorger

15
November
2011

Energie SaarLorLux deckt nun komplettes Saarland mit Gas ab

Ab dem 1. Januar 2012 versorgt die Energie SaarLorLux nun auch Privathaushalte im gesamten Saarland mit Gas. Bisher konnten lediglich Kunden aus Saarbrücken,dem angestammten Vertriebsgebiet, dieses Angebot nutzen. Ziel des EnergieversorgerEnergie SaarLorLux ist es, damit eine regionale Alternative zum bisherigen Grundversorger zu sein. Für Kunden, die sowohl Gas als auch Strom beziehen, erhalten als Kombibonus einen Rabatt von 0,18 ct/kWh brutto auf den Gasverbrauchspreis.

Kategorie: Energieversorger

26
Oktober
2011

Gazprom drängt in das deutsche Endkundengeschäft

Der russische GAZPROM Germania GmbH drängt offenbar nun auch in den deutschen Endkundenmarkt. Zu diesem Zwecke soll der kleine deutsche Ökostromanbieter Envacom übernommen werden.

Kategorie: Energieversorger

17
Oktober
2011

Energiekosten in der Produktion: Gut geplant ist halb gespart

Unternehmen sollen durch energiekostenorientierte Planung Kosten reduzieren

Hannover, 17. Oktober 2011 – Die Preise für Strom und Gas steigen seit Jahren – und verursachen bei industriell gefertigten Produkten mittlerweile einen großen Teil der Herstellungskosten. Besonders hohe Kosten entstehen für Unternehmen, wenn der Energiebedarf aufgrund der Auftragslage stark schwankt. Gemeinsam mit KMU untersuchen die Wissenschaftler des IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover nun, wie Unternehmen durch eine bessere Planung Energiekosten senken können, ohne die Termintreue zu gefährden.

Seit Jahren steigen die Energiepreise. Und daran wird sich wohl auch in Zukunft nichts ändern. Bei industriell gefertigten Produkten verursachen die Energiekosten mittlerweile einen erheblichen Teil der Herstellungskosten. Überschneiden sich Fertigungsaufträge im Unternehmen, wird viel Energie benötigt – und es wird besonders teuer. Denn diese Leistungsspitzen dienen Energieversorgern als Grundlage für die Berechnung der Energiekosten. Viele Unternehmen setzen daher auf ein so genanntes Lastmanagement. Um den Energieverbrauch möglichst gleichmäßig über die Zeit zu verteilen, werden z. B. Anlagen heruntergefahren, wenn Leistungsspitzen absehbar sind. Unberücksichtigt bleiben dabei die logistischen Zielgrößen. Hierzu zählen eine hohe Termintreue, geringe Durchlaufzeiten, niedrige Bestände und eine hohe Kapazitätsauslastung. Zwar werden durch das Lastmanagement Energiekosten gespart, weil der Energieverbrauch besser über die Zeit verteilt ist; die Gesamtkosten können jedoch durch eine Verschlechterung der logistischen Kennzahlen erhöht werden.

Mit diesem weit verbreiteten Problem beschäftigt sich seit kurzem das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover. In einem neuen Forschungsprojekt möchten die Wissenschaftler aus Hannover bis 2013 eine Methode entwickeln, die eine energiekostenorientierte Planung der Belegung von Maschinen (Belegungsplanung) ermöglicht, ohne logistische Zielgrößen zu vernachlässigen. Für das Projekt sucht das IPH nun noch produzierende Unternehmen, die sich beteiligen möchten. Interessant ist die Thematik vor allem für kleine und mittlere Unternehmen mit Werkstattfertigung und einem hohen Energiebedarf. Beteiligen können sich Firmen aus allen Branchen; Kosten entstehen für sie nicht.

In dem Forschungsprojekt werden die Wissenschaftler des IPH zunächst den Energieverbrauch der am Projekt beteiligten Unternehmen aufnehmen. Um den voraussichtlichen Verbrauch zu prognostizieren, wird ein Verfahren erarbeitet. Mit Hilfe eines Algorithmus soll der Verlauf des Energieverbrauchs über die Zeit nivelliert werden. Der bestmögliche Belegungsplan wird im nächsten Schritt anhand eines eigens entwickelten Bewertungsmodells ermittelt und simuliert. Durch einen direkten Vergleich von herkömmlicher und energiekostenorientierter Belegungsplanung wird das Modell anschließend in der industriellen Praxis geprüft.

Das Projekt „Energiekostenorientierte Belegungsplanung“ läuft seit 1. August 2011. Gefördert wird das 24-monatige Forschungsvorhaben mit Mitteln aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF) e. V. im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.. Mit einem Unternehmen aus der Schmiedeindustrie ist bereits eine Firma an dem Projekt beteiligt, deren Branche traditionell einen hohen Energiebedarf hat. Weitere produzierende Unternehmen aus allen Branchen, die sich für eine Teilnahme am projektbegleitenden Ausschuss interessieren, können sich an Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christian Böning wenden.
Kontakt: boening@iph-hannover bzw. (0511) 27976-441.

Weitere Informationen unter www.energiekostenorientierte-belegungsplanung.de und www.iph-hannover.de.

Kategorie: Allgemeines

12
Oktober
2011

Vattenfall Gas-Vertrieb jetzt bundesweit

Vattenfall startet bundesweiten Gas-Vertrieb und bietet bis zu 140 Euro Bonus für neue Privat- und Gewerbekunden. Vattenfall bietet beiden Kundengruppen jetzt zwei Tarife an – ohne Vorauskasse, ohne Kaution und ohne die Abnahme von Mindestmengen.

Easy Privatgas und Easy Gewerbegas überzeugen auch durch verbraucherfreundlichen Bedingungen: keine Mindestvertragslaufzeit und nur ein Monat Kündigungsfrist. Von bis zu 140 Euro Bonus und einer 12-monatigen Preisgarantie profitieren Kunden der Produkte Easy Fix12 Privatgas und Easy Fix12 Gewerbegas. Die Mindestvertragslaufzeit bei diesen Produkten beträgt jeweils 12 Monate, die Kündigungsfrist drei Monate.

Rechenbeispiel:

Ein vierköpfiger Muster-Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 20.000 kWh/Jahr spart mit dem neuen Tarif Easy Fix12 Privatgas und dem Neukundenbonus gegenüber dem örtlichen Standardtarif des Grundversorgers* beispielsweise in Hamburg bis zu 226 Euro, in Kassel bis zu 282 Euro oder in Leipzig sogar bis zu 598 Euro im ersten Jahr.

* Anmerkungen:
Hamburg: Tarif Standardgas, E.ON Vertriebs GmbH
Kassel: Tarif KS-einfach gut, SW Kassel
Leipzig: Tarif Grundversorgung, SW Leipzig

Kategorie: Energieversorger

07
Oktober
2011

Greenpeace Energy: aus Ökostrom werde Windgas ‎

Das Stromnetz kann bekanntlicherweise Energie nicht speichern, hier setzt greenpeace energy mit dem Produkt Windgas an.

Durch Windgas, so greenpeace energy, kann Ökostrom gespeichert und später jederzeit als Energie genutzt werden:

Egal ob im Wärmemarkt als Gas oder zurückverwandelt in Strom. Damit liefert greenpeace den Beweis, dass die Erneuerbaren Energien tatsächlich in der Lage sind, die Energieversorgung in Deutschland zu sichern. Auch in Zeiten der Windflaute oder fehlenden Sonnenscheins.

Die Idee ist sehr einfach: greenpeace macht Windstrom zu Windgas und damit speicherbar. Dies heißt konkret, greenpeace nutzt den Ökostrom – vor allem Windstrom–, um durch Elektrolyse aus Wasser Wasserstoff zu gewinnen. Dieser Wasserstoff kann anschließend in das reguläre Gasnetz eingespeist werden. Dort lässt sich das Gas wie gewohnt speichern, transportieren und auch verbrauchen.

In einem weiteren Schritt kann aus dem Wasserstoff zudem Methan hergestellt werden. Zukünftig können Wasserstoff und Methan das fossile Erdgas zu 100 % ersetzen.

Da greenpeace vor allem auf Windstrom setzt, mit dem der erneuerbare Wasserstoff und Methan erzeugt werden, haben die Hamburger für diese mit Ökostrom hergestellten Gase den Begriff „Windgas“ geprägt.

Kategorie: Energieversorger

20
September
2011

EnBW will neues Gaskraftwerk bauen

Im Zuge der Energiewende in Deutschland, begibt sich die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) auf Standortsuche für ein neues Gaskraftwerk.

Laut eines Konzernsprechers prüft das Energieunternehmen derzeit mögliche Standorte für ein Gas- und Dampf-Kraftwerk. Im Gespräch seien Düsseldorf, Karlsruhe oder Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern.

Laut Informationen des "Spiegel" wird die EnBW von anderen Anteilseignern der Stadtwerke Düsseldorf zum Bau eines Kraftwerks gedrängt. Die EnBW hält derzeit 55% an den Stadtwerken in Düsseldorf.

EnBW knüpft beim Gaskraftwerksbau jedoch eigene Bedingungen. Laut einer Sprecherin müsse die Anlage langfristig rentabel sein, "Alles andere wäre unvernünftig und auch nicht zukunftsträchtig."


Kategorie: Energieversorger

07
September
2011

Ostseepipeline ‎Moskau-Deutschland ‎ eröffnet

Rechtzeitig zur neuen Heizperiode drehte der russische Ministerpräsident Wladimir Putin  bei Wyborg in Russland den Gashahn zur Befüllung der sog. Ostseepipeline auf.

Durch die 1.224 Kilometer lange Leitung fließt nun Gas des russischen Energiekonzern Gazprom nach Lubmin bei Greifswald. Das Gas stammt aus dem Feld Juschno-Russkoje, das als eines der weltweit größten Lagerstätten gilt. Laut des Konsortiums Nord Stream verfügt es über Gasreserven von mehr als einer Billion Kubikmeter.

Die Baukosten betrugen 7,4 Milliarden Euro, durch dieses Investment ist es nun möglich insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr nach Deutschland zu leiten. Diese reichen zur Versorgung von bundesweit 26 Millionen Haushalten.

Kategorie: Politik

25
August
2011

10.000 Bäume für Hamburg aus Schwerin

wemio Angebot der WEMAG AG jetzt auch in der Hansestadt

Die WEMAG AG eröffnet ihr erstes Kundencenter in Hamburg und stellt, ein CO2-neutrales Erdgas-Produkt, vor. Im Vorjahr waren bereits 10.000 Gaskunden zur WEMAG/wemio gewechselt, weshalb es zur Eröffnung auch noch die gleiche Anzahl an Eichensetzlingen für die Hansestadt Hamburg gab. Diese 10.000 Setzlinge wurden im ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet von 800 Kunden gepflanzt.

Als wäre dies alles nicht genug stellte wemio zwei neue Produktoptionen vor: „Ökoaktivstrom“ und „Ökoaktivgas“. Die Mehrkosten dieser Produkte fließen in zertifizierte Maßnahmen zur CO2-Reduzierung. Zertifiziert wurde „wemio Ökoaktivstrom“ durch den Grüner Strom Label e.V. (GSL) in der Kategorie Gold. Mit 2,00 Cent je Kilowattstunde wird so der Ausbau neuer Ökokraftwerke gefördert.

Kategorie: Energieversorger

18
August
2011

Gaspreise steigen um bis zu 25% zwischen September und Oktober

Durchschnittlich müssten Gaskunden 11 % mehr zahlen, berichtet die „Bild“-Zeitung und beruft sich auf den Tarifrechner Check24. Bereits jeder vierte Gasversorger in Deutschland hat Erhöhungen angekündigt oder schon umgesetzt.

Verbraucherschützer empfehlen in der Regel Gaskunden daher bei steigenden Preisen den Anbieterwechsel zu einem günstigeren Energieversorger zu prüfen.

Jedoch hat der Fall TelDaFax das Vertrauen der Verbraucher in den Wechselprozess nicht gerade gestärkt! Wer jedoch bis zu 400,-€ sparen möchte, sollte möglichst genau den zukünftigen Versorger beäugen und sich z.B. über die Anteilseignerstruktur genauer informieren. Nur so kann das Risiko vom Regen in die Traufe zu kommen streckenweise ein wenig minimiert werden.

Kategorie: Allgemeines

15
August
2011

goldgas SL erhöht die Preise zum 1. Oktober 2011

Wie viele andere überregionale Gasanbieter wird auch die Goldgas SL GmbH ihre Preise zum 1.Oktober 2011 nach oben anpassen.

Nahezu jährlich mit Beginn der Heizperiode steigen die Gaspreise bundesweit. Die Ankündigung erfolgt jedoch meißtens taktisch geschickt in den warmen Sommermonaten. Im Zeitraum 1. Juli - 1. August 2011 werden allgemein Preissteigerungen, im bis zu zweistelligen Prozentbereich, von ca. 90 Anbietern erwartet.

 

Kategorie: Energieversorger

11
August
2011

TelDaFax bittet um Geduld und veweist auf neue Investoren

Per Kundenmitteilung informiert der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Biner Bähr über derzeit erfolgreich geführte Gespräche mit Energieversorgern, die grundsätzlich ein Interesse an einem soliden Weiterbetrieb der Gas und Strom Sparte von TelDaFax hätten. Ein konkretes Ergebnis mit den “kapitalstarken strategische Investoren” erwarte man zu Ende August 2011. Bei einer evtl. Fortführung des Betriebes würden Bestandskunden “umgehend ein interessantes Angebot für eine Weiterbelieferung” erhalten.

TelDaFax war mit ehemals ca. 700.000 Kunden einer der größten Energielieferanten Deutschlands.

Kategorie: Energieversorger

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