Hintergrund

Allgemeines

17
Februar
2012

Energieträger

Der Begriff Energieträger wird durch Quantität und Qualität der Energieaufnahmefähigkeit eines Stoffes, einer Strahlung oder Ähnlichem (z.B. Impulse/Felder) charakterisiert.
Zunächst wird zwischen primären und sekundären Energieträgern unterschieden, die sich weiterhin in verschiedenste Energieträgerklassen einteilen lassen.

-Primäre Energieträger-

Als primäre Energieträger werden Stoffe mit natürlichem Vorkommen und einem eigenen hohen und direkt nutzbaren Energieniveau bezeichnet. Das bedeutet, das primäre Energieträger, seien sie fossiler oder regenerativer Art zum Beispiel bei der Verbrennung ohne weitere Umwandlung nutzbare Wärme freisetzen. Des weiteren Zählen auch die nuklear Reaktiven Stoffe zu den Primärenergieträgern, bei diesen weicht lediglich die Aktivierungsreaktion, die zur Nutzung der stoffinternen Energie nötig ist, ab.

-Sekundäre Energieträger-

Unter sekundären Energieträgern sind nutzbare Energiearten zu verstehen, die erst durch vorherige Umwandlung in ihre für den Menschen nutzbare Form gebracht wurden. Beispiele dafür sind die Wärmestrahlung der Sonne in der Photovoltaiknutzung, Treibstoffe die erst raffiniert werden und nicht direkt, wie beispielsweise Kohle (siehe Primäre) nutzbar sind und verschiedenste elektromagnetische Felder, die wiederum erst vom Menschen als Energietransportform geschaffen wurden. Hauptanliegen der Schaffung von sekundären Energieträgern ist es, die Energie speicherbar, leichter transportierbar und gezielter anwendbar zu machen.

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12
Dezember
2011

Also doch, das Gas in Berlin wird teurer!

In Berlin beliefert die Gasag vier von fünf Gaskunden in der Hauptstadt und hebt nun den Preise zum 1. Februar 2012  im Schnitt um sieben Prozent an. Der Arbeitspreis steigt pro Kilowattstunde (kWh) um 0,595 Cent brutto, der monatliche Grundpreis bleibt unverändert. Die Gasag begründet die Erhöhung, wie so viele Energieversorger, mit dem allgemeinen Markttrend.

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17
Oktober
2011

Energiekosten in der Produktion: Gut geplant ist halb gespart

Unternehmen sollen durch energiekostenorientierte Planung Kosten reduzieren

Hannover, 17. Oktober 2011 – Die Preise für Strom und Gas steigen seit Jahren – und verursachen bei industriell gefertigten Produkten mittlerweile einen großen Teil der Herstellungskosten. Besonders hohe Kosten entstehen für Unternehmen, wenn der Energiebedarf aufgrund der Auftragslage stark schwankt. Gemeinsam mit KMU untersuchen die Wissenschaftler des IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover nun, wie Unternehmen durch eine bessere Planung Energiekosten senken können, ohne die Termintreue zu gefährden.

Seit Jahren steigen die Energiepreise. Und daran wird sich wohl auch in Zukunft nichts ändern. Bei industriell gefertigten Produkten verursachen die Energiekosten mittlerweile einen erheblichen Teil der Herstellungskosten. Überschneiden sich Fertigungsaufträge im Unternehmen, wird viel Energie benötigt – und es wird besonders teuer. Denn diese Leistungsspitzen dienen Energieversorgern als Grundlage für die Berechnung der Energiekosten. Viele Unternehmen setzen daher auf ein so genanntes Lastmanagement. Um den Energieverbrauch möglichst gleichmäßig über die Zeit zu verteilen, werden z. B. Anlagen heruntergefahren, wenn Leistungsspitzen absehbar sind. Unberücksichtigt bleiben dabei die logistischen Zielgrößen. Hierzu zählen eine hohe Termintreue, geringe Durchlaufzeiten, niedrige Bestände und eine hohe Kapazitätsauslastung. Zwar werden durch das Lastmanagement Energiekosten gespart, weil der Energieverbrauch besser über die Zeit verteilt ist; die Gesamtkosten können jedoch durch eine Verschlechterung der logistischen Kennzahlen erhöht werden.

Mit diesem weit verbreiteten Problem beschäftigt sich seit kurzem das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover. In einem neuen Forschungsprojekt möchten die Wissenschaftler aus Hannover bis 2013 eine Methode entwickeln, die eine energiekostenorientierte Planung der Belegung von Maschinen (Belegungsplanung) ermöglicht, ohne logistische Zielgrößen zu vernachlässigen. Für das Projekt sucht das IPH nun noch produzierende Unternehmen, die sich beteiligen möchten. Interessant ist die Thematik vor allem für kleine und mittlere Unternehmen mit Werkstattfertigung und einem hohen Energiebedarf. Beteiligen können sich Firmen aus allen Branchen; Kosten entstehen für sie nicht.

In dem Forschungsprojekt werden die Wissenschaftler des IPH zunächst den Energieverbrauch der am Projekt beteiligten Unternehmen aufnehmen. Um den voraussichtlichen Verbrauch zu prognostizieren, wird ein Verfahren erarbeitet. Mit Hilfe eines Algorithmus soll der Verlauf des Energieverbrauchs über die Zeit nivelliert werden. Der bestmögliche Belegungsplan wird im nächsten Schritt anhand eines eigens entwickelten Bewertungsmodells ermittelt und simuliert. Durch einen direkten Vergleich von herkömmlicher und energiekostenorientierter Belegungsplanung wird das Modell anschließend in der industriellen Praxis geprüft.

Das Projekt „Energiekostenorientierte Belegungsplanung“ läuft seit 1. August 2011. Gefördert wird das 24-monatige Forschungsvorhaben mit Mitteln aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF) e. V. im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V.. Mit einem Unternehmen aus der Schmiedeindustrie ist bereits eine Firma an dem Projekt beteiligt, deren Branche traditionell einen hohen Energiebedarf hat. Weitere produzierende Unternehmen aus allen Branchen, die sich für eine Teilnahme am projektbegleitenden Ausschuss interessieren, können sich an Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christian Böning wenden.
Kontakt: boening@iph-hannover bzw. (0511) 27976-441.

Weitere Informationen unter www.energiekostenorientierte-belegungsplanung.de und www.iph-hannover.de.

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18
August
2011

Gaspreise steigen um bis zu 25% zwischen September und Oktober

Durchschnittlich müssten Gaskunden 11 % mehr zahlen, berichtet die „Bild“-Zeitung und beruft sich auf den Tarifrechner Check24. Bereits jeder vierte Gasversorger in Deutschland hat Erhöhungen angekündigt oder schon umgesetzt.

Verbraucherschützer empfehlen in der Regel Gaskunden daher bei steigenden Preisen den Anbieterwechsel zu einem günstigeren Energieversorger zu prüfen.

Jedoch hat der Fall TelDaFax das Vertrauen der Verbraucher in den Wechselprozess nicht gerade gestärkt! Wer jedoch bis zu 400,-€ sparen möchte, sollte möglichst genau den zukünftigen Versorger beäugen und sich z.B. über die Anteilseignerstruktur genauer informieren. Nur so kann das Risiko vom Regen in die Traufe zu kommen streckenweise ein wenig minimiert werden.

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01
August
2011

Erdgas

In unterirdischen Speichergesteinen lagert das Erdgas, meistens zusammen mit Erdöl. Aufgrund seiner sehr guten Brennbarkeit wird es großteils als Heizgas für Heim- und Betriebsheizungen oder zur Wärmelieferung, die für industrielle Prozesse benötigt wird, genutzt. Zum größten Teil besteht Erdgas aus Methan, dem einfachsten Kohlenwasserstoff, der die gute Brennbarkeit verursacht.
Im Zeitalter der Alternativenergiesuche wird Erdgas auch als Treibstoff verwendet, wird sich diesbezüglich aber aufgrund von einigen Leistungsschwächen nie flächendeckend durchsetzen können. Abgesehen von seiner weniger guten Speicherbarkeit im Vergleich zum Erdöl, ist auch das Erdgas ein fossiler Brennstoff und wird uns früher oder später „ausgehen“.

-Erdgas in chemischen Prozessen-
Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet des Naturgases liegt in der chemischen Industrie, dort wird es zum Beispiel zur Herstellung von Wasserstoff benötigt. Auch im Zuge des sogenannten Haber-Bosch-Verfahrens, welches durch eine Stickstoff – Wasserstoffsynthese Ammoniak produziert, findet es Anwendung. Letzter industrieller Anwendungsschwerpunkt, des Erdgases ist die Eisenerzbehandlung im Laufe des Hochofenprozesses, wobei das Eisenerz reduziert wird (folglich an Elektronenladung gewinnt).

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31
Juli
2011

Zu Bio-Erdgas wechseln und dennoch Geld sparen!

Bericht der Stiftung Warentest zeigt Vorteile von Ökogas auf

Laut eines Berichts der Stiftung Warentest können mit einem Wechsel zu einem Ökogas-Tarif Heizkosten gespart werden. In einigen Bundesländern ist Bio-Erdgas streckenweise günstiger wie der örtliche Grundversorgungstarif.

Biogas beinhaltet in der Regel Erdgas mit einer Beimischung von ca. 5 bis 10 Prozent Biomethan.

Derzeit können Endverbraucher in Deutschland ihren örtlichen Versorger im Schnitt mit 20 Anbietern von Ökogas vergleichen und ggfs. auch wechseln.

Als Marktführer gilt derzeit die LichtBlick AG, zum 1.1.2011 belieferte LichtBlick 76.500 Haushaltskunden mit ihrem Ökogas-Produkt und damit 75% aller Biogas-Kunden in Deutschland.

Auch auf gasanbieter-wechseln.de können Sie die derzeit gültigen Angebote in Ihrem Postleitzahlenbreich vergleichen und anschließend wechseln, unter:

http://www.gasanbieter-wechseln.de/index.php/tarifvergleich

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13
Juli
2011

Biogas Anlage – Für die Energie der Zukunft

Die Experten sehen für die Biogas Anlage einen anhaltend zunehmenden Trend, weil die für die Gewinnung von Methan benutzten Rohstoffe in landwirtschaftlichen Betrieben ohnehin als Abfallprodukt anfallen.

Die Biogas Anlage ist ein wichtiges Hilfsmittel für das Auffangen des bei der Vergärung von organischen Stoffen anfallenden Gases Methan.
Rein theoretisch könnte man über den großen Rinderzuchtanlagen Abluftanlagen aufstellen, in denen das Biogas separiert wird,
das die Wiederkäuer während des Verdauungsprozesses produzieren und als Flatulenzen, in der Umgangssprache auch Pupse genannt, ausscheiden.
Dieses Verfahren wäre allerdings wenig rentabel, wie Praxistests bewiesen haben, bei denen man Kühe unter ein Folienzelt mit Messgeräten gestellt hat.
Wirtschaftlich sinnvoll ist allerdings die Biogas Anlage, bei der man mit geschlossenen Tanks oder Gruben arbeitet,
in denen die verschiedenen organischen Abfälle deponiert werden. Hier sorgen die anaeroben Bakterien für den Zersetzungsprozess.
Als anaerob werden sie deshalb bezeichnet, weil sie keinen Sauerstoff benötigen. Bei diesem Zersetzungsprozess werden zwei verschiedene Gase frei.
Das ist zum einem Kohlendioxid und zum anderen Methan. Methan, dessen chemische Formel CH4 lautet. Methan ist an sich geruchlos, Weil es leichter als Luft ist,
steigt es auf und kann in der Biogas Anlage aufgefangen werden. Damit tut man der Umwelt sogar noch einen Gefallen, denn Methan in der Atmosphäre
kann noch schlimmere Schäden anrichten als Kohlendioxid. Zu den potentiellen Umweltsündern gehört also jedes Lebewesen, das in der Lage ist,
pflanzliche Stoffe verdauen zu können und dabei Methan frei setzen zu können. Der Mensch gehört mit seinen Flatulenzen dort übrigens dazu.   
Das in der Biogas Anlage aufgefangene Methan hat einen hohen Energiewert. Es wird bei der Vergärung der verschiedensten Stoffe frei gesetzt.
Den höchsten Ertrag bringt mit 202 Kubikmetern Biogas auf eine Tonne Frischmasse die Maissilage. Bei ihr liegt der Methangehalt bei 52 Prozent.
Der Rest entfällt auf Kohlendioxid. Den höchsten Methangehalt im erzeugten Biogas bringen zerstückelte Zuckerrüben. Sie bringen es auf 72 Prozent.
Allerdings liegt hier der gesamte Gasertrag mit 67 Kubikmetern auf eine Tonne Frischmasse bei Weitem nicht so hoch wie bei der Maissilage, der Grassilage
oder der Futterrübe.

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01
Juli
2011

Gasanbieter wechseln in Berlin lohnt sich!

2010 sind die Gaspreise in Berlin am deutlichsten gestiegen. Der Grundversorger GASAG erhöhte dort die Preise um 13,8 Prozent.

Dieses Jahr wird erwartet das der Gasanbieter Gasag die Preise wohl im Herbst erhöht.

Begründet wird dieser Schritt mit der allgemeinen Marktsituation und man verweist auf Langzeitverträge die eine Ölpreisbindung hätten, diese wird seit längerer Zeit kritisch diskutiert. In einer Grundsatzentscheidung 2010 hat der Bundesgerichtshof festgelegt  das die Gaspreise für Privatkunden nicht mehr unmittelbar an den Ölpreis gekoppelt werden dürfen.

Die Preise unmittelbar von der Entwicklung der Heizölpreise abhängig zu machen stellt laut des BGH-Urteils jedoch eine unangemessene Benachteiligung der Verbraucher dar. Die Vielmehr müssten die Energieversorger die Kosten transparent darstellen.

Somit seien keine unzulässige Profite mehr möglich, da nun mögliche Kostensenkungen bei Netz und Vertrieb berücksichtigt würden.

Ca. 40 Gasanbieter kämpfen derzeit um Berliner Neukunden, ein Wechsel lohnt sich also wenn man Online den Preis vergleicht und anschließend mit Preisgarantie wechselt.

Der Fall TelDaFax Energy zeigt, dass man jedoch lieber auf Vorauskasse verzichten sollte.

 

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01
Juli
2011

Können Mieter den Gasanbieter wechseln?

Bei steigenden Gaspreisen steigt bei immer mehr Menschen in Deutschland die Wechselbereitschaft. Jedoch stellen sich gerade Mieter in z.B. einem Mehrfamilienhaus oftmals die Frage: Geht das überhaupt problemlos? Muß ich Rücksprache mit meinem Vermieter halten?

Eigener Gaszähler Vorraussetzung

Eine Grundvorraussetzung zum Wechseln ist der eigene Gaszähler in der Wohnung. Auf ihm finden Sie auch die Zählernummer, die im späteren Wechselprozess noch wichtig sein wird. Wenn Ihre Wohnung über eine Gas-Etagenheizung verfügt, ist in der Regel auch der Gaszähler für Sie in der Wohnung frei zugänglich. Denn mit dem gelegentlichen Ablesen der Verbrauchswerte können auch Sie Ihren Verbrauch auf einfachste Art kontrollieren.

Muß ich meinen Vermieter fragen?

Sind Sie der Rechnungsempfänger der monatlichen oder jährlichen Gas-Verbrauchsrechnung, müßen Sie auch nicht Rücksprache mit Ihrem Vermieter halten, wenn Sie den Gasanbieter wechseln wollen.

Das Mietshaus verfügt über eine Gas-Zentralheizung?

Ich erhalte lediglich eine Betriebskostenabrechnung! Hier sind Sie in der etwas schwächeren Position. Für den Vermieter gilt zwar das Wirtschaftlichkeitsgebot nach §315 BGB für die Nebenkostenabrechnung jedoch können Sie ihn nicht ohne Weiteres zu einem Wechsel "zwingen". Lesen Sie hier was der Bund der Energieverbraucher e.V. rät: http://www.energieverbraucher.de/de/site/Preisprotest/BGB-315-fuer-Mieter__1709/ Ein persönliches Gespräch mit dem Vermieter kann jedoch unter Umständen förderlicher sein, als ein Schriftwechsel!

Argumentieren Sie mit:

1) Der Kostenersparnis für alle Beteiligten und informieren Sie sich vorab über die günstigsten Anbieter in Ihrer Region.

2) Räumen Sie Seine evtl. Bedenken bezüglicher einer Lieferunterbrechnung aus, bei Problemen mit dem neuen Anbieter gilt die Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV) laut ihr ist der Grundversorger derzeit zu einer Ersatzversorgung von drei Monaten verpflichtet. Ein Kunde in der Ersatzversorgung hat somit das Recht, diese mit einer einmonatigen Frist zu kündigen.Die Gasversorgung kann durch den Wechsel des Gasnabieters also nicht unterbrochen werden. Der örtliche Netzbetreiber ist auch weiterhin bei Störungen zuständig und im Notfall schnell vor Ort.

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