Hintergrund
01
August
2011

Erdgas

In unterirdischen Speichergesteinen lagert das Erdgas, meistens zusammen mit Erdöl. Aufgrund seiner sehr guten Brennbarkeit wird es großteils als Heizgas für Heim- und Betriebsheizungen oder zur Wärmelieferung, die für industrielle Prozesse benötigt wird, genutzt. Zum größten Teil besteht Erdgas aus Methan, dem einfachsten Kohlenwasserstoff, der die gute Brennbarkeit verursacht.
Im Zeitalter der Alternativenergiesuche wird Erdgas auch als Treibstoff verwendet, wird sich diesbezüglich aber aufgrund von einigen Leistungsschwächen nie flächendeckend durchsetzen können. Abgesehen von seiner weniger guten Speicherbarkeit im Vergleich zum Erdöl, ist auch das Erdgas ein fossiler Brennstoff und wird uns früher oder später „ausgehen“.

-Erdgas in chemischen Prozessen-
Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet des Naturgases liegt in der chemischen Industrie, dort wird es zum Beispiel zur Herstellung von Wasserstoff benötigt. Auch im Zuge des sogenannten Haber-Bosch-Verfahrens, welches durch eine Stickstoff – Wasserstoffsynthese Ammoniak produziert, findet es Anwendung. Letzter industrieller Anwendungsschwerpunkt, des Erdgases ist die Eisenerzbehandlung im Laufe des Hochofenprozesses, wobei das Eisenerz reduziert wird (folglich an Elektronenladung gewinnt).

Kategorie: Allgemeines

31
Juli
2011

Zu Bio-Erdgas wechseln und dennoch Geld sparen!

Bericht der Stiftung Warentest zeigt Vorteile von Ökogas auf

Laut eines Berichts der Stiftung Warentest können mit einem Wechsel zu einem Ökogas-Tarif Heizkosten gespart werden. In einigen Bundesländern ist Bio-Erdgas streckenweise günstiger wie der örtliche Grundversorgungstarif.

Biogas beinhaltet in der Regel Erdgas mit einer Beimischung von ca. 5 bis 10 Prozent Biomethan.

Derzeit können Endverbraucher in Deutschland ihren örtlichen Versorger im Schnitt mit 20 Anbietern von Ökogas vergleichen und ggfs. auch wechseln.

Als Marktführer gilt derzeit die LichtBlick AG, zum 1.1.2011 belieferte LichtBlick 76.500 Haushaltskunden mit ihrem Ökogas-Produkt und damit 75% aller Biogas-Kunden in Deutschland.

Auch auf gasanbieter-wechseln.de können Sie die derzeit gültigen Angebote in Ihrem Postleitzahlenbreich vergleichen und anschließend wechseln, unter:

http://www.gasanbieter-wechseln.de/index.php/tarifvergleich

Kategorie: Allgemeines

20
Juli
2011

Gasanbieter erhöhen die Preise zwischen Juli und September

Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sind teilweise fast 15%zige Preisaufschläge bei Gas zu beobachten. Diese haben entweder schon stattgefunden oder stehen kurz bevor und dies in der Ferienzeit. Gaskunden in der Grundversorgung wird daher geraten, ihr Sonderkündigungsrecht zu nutzen und durch einen Wechsel in einen anderen Tarif oder zu einem günstigeren Anbieter bares Geld zu sparen.

Kategorie: Energieversorger

19
Juli
2011

Nach RWE flirtet nun auch EnBW mit russischem Gasversorger

Der Energieversorger EnBW verhandelt mit dem sibirischen Gasanbieter Novatek über eine strategische Partnerschaft. So verlautet es aus Kreisen der Anteilseigner, die einen Bericht der "Stuttgarter Zeitung" bestätigten. Vorausgegangen war vor wenigen Tagen die Kooperation zwischen RWE und Gazprom. Die russischen Konzerne nutzen die aktuelle Lage der deutschen Energieerzeuger (Atomausstieg)um auf einen neuen Markt vorzudringen.

Kategorie: Energieversorger

19
Juli
2011

Energieversorger EVITA jetzt bundesweit

Der Stuttgarter Energieversorger EVITA ist seit 2009 als Energieversorger aktiv und hat sich insbesondere als Stromanbieter für Privathaushalte und das Gewerbe einen Namen gemacht. Gas konnte der mittelständische Energieanbieter bislang nur in Teile von Deutschland liefern. Ab sofort bietet EVITA nahezu bundesweit Gas an. Ab sofort bietet EVITA nahezu bundesweit Gas an. Der Stuttgarter Gasanbieter hat aber nicht nur sein Versorgungsgebiet erweitert, sondern auch seine Tarife. Je nach Verbrauch erhalten Kunden unterschiedliche Preise für Gas. EVITA liefert seinen Kunden High Caloric Gas, das sogenannte H-Gas. Dieses zeichnet sich im Gegensatz zum Low Caloric Gas (L-Gas) aufgrund seiner Zusammensetzung durch einen höheren Brennwert aus. Das Verbreitungsgebiet von H-Gas ist nahezu bundesweit. Nur in einigen Bundesländern wie z. B. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen wird L-Gas verwendet.

Kategorie: Energieversorger

13
Juli
2011

Biogas Anlage – Für die Energie der Zukunft

Die Experten sehen für die Biogas Anlage einen anhaltend zunehmenden Trend, weil die für die Gewinnung von Methan benutzten Rohstoffe in landwirtschaftlichen Betrieben ohnehin als Abfallprodukt anfallen.

Die Biogas Anlage ist ein wichtiges Hilfsmittel für das Auffangen des bei der Vergärung von organischen Stoffen anfallenden Gases Methan.
Rein theoretisch könnte man über den großen Rinderzuchtanlagen Abluftanlagen aufstellen, in denen das Biogas separiert wird,
das die Wiederkäuer während des Verdauungsprozesses produzieren und als Flatulenzen, in der Umgangssprache auch Pupse genannt, ausscheiden.
Dieses Verfahren wäre allerdings wenig rentabel, wie Praxistests bewiesen haben, bei denen man Kühe unter ein Folienzelt mit Messgeräten gestellt hat.
Wirtschaftlich sinnvoll ist allerdings die Biogas Anlage, bei der man mit geschlossenen Tanks oder Gruben arbeitet,
in denen die verschiedenen organischen Abfälle deponiert werden. Hier sorgen die anaeroben Bakterien für den Zersetzungsprozess.
Als anaerob werden sie deshalb bezeichnet, weil sie keinen Sauerstoff benötigen. Bei diesem Zersetzungsprozess werden zwei verschiedene Gase frei.
Das ist zum einem Kohlendioxid und zum anderen Methan. Methan, dessen chemische Formel CH4 lautet. Methan ist an sich geruchlos, Weil es leichter als Luft ist,
steigt es auf und kann in der Biogas Anlage aufgefangen werden. Damit tut man der Umwelt sogar noch einen Gefallen, denn Methan in der Atmosphäre
kann noch schlimmere Schäden anrichten als Kohlendioxid. Zu den potentiellen Umweltsündern gehört also jedes Lebewesen, das in der Lage ist,
pflanzliche Stoffe verdauen zu können und dabei Methan frei setzen zu können. Der Mensch gehört mit seinen Flatulenzen dort übrigens dazu.   
Das in der Biogas Anlage aufgefangene Methan hat einen hohen Energiewert. Es wird bei der Vergärung der verschiedensten Stoffe frei gesetzt.
Den höchsten Ertrag bringt mit 202 Kubikmetern Biogas auf eine Tonne Frischmasse die Maissilage. Bei ihr liegt der Methangehalt bei 52 Prozent.
Der Rest entfällt auf Kohlendioxid. Den höchsten Methangehalt im erzeugten Biogas bringen zerstückelte Zuckerrüben. Sie bringen es auf 72 Prozent.
Allerdings liegt hier der gesamte Gasertrag mit 67 Kubikmetern auf eine Tonne Frischmasse bei Weitem nicht so hoch wie bei der Maissilage, der Grassilage
oder der Futterrübe.

Kategorie: Allgemeines

01
Juli
2011

Gasanbieter wechseln in Berlin lohnt sich!

2010 sind die Gaspreise in Berlin am deutlichsten gestiegen. Der Grundversorger GASAG erhöhte dort die Preise um 13,8 Prozent.

Dieses Jahr wird erwartet das der Gasanbieter Gasag die Preise wohl im Herbst erhöht.

Begründet wird dieser Schritt mit der allgemeinen Marktsituation und man verweist auf Langzeitverträge die eine Ölpreisbindung hätten, diese wird seit längerer Zeit kritisch diskutiert. In einer Grundsatzentscheidung 2010 hat der Bundesgerichtshof festgelegt  das die Gaspreise für Privatkunden nicht mehr unmittelbar an den Ölpreis gekoppelt werden dürfen.

Die Preise unmittelbar von der Entwicklung der Heizölpreise abhängig zu machen stellt laut des BGH-Urteils jedoch eine unangemessene Benachteiligung der Verbraucher dar. Die Vielmehr müssten die Energieversorger die Kosten transparent darstellen.

Somit seien keine unzulässige Profite mehr möglich, da nun mögliche Kostensenkungen bei Netz und Vertrieb berücksichtigt würden.

Ca. 40 Gasanbieter kämpfen derzeit um Berliner Neukunden, ein Wechsel lohnt sich also wenn man Online den Preis vergleicht und anschließend mit Preisgarantie wechselt.

Der Fall TelDaFax Energy zeigt, dass man jedoch lieber auf Vorauskasse verzichten sollte.

 

Kategorie: Allgemeines

01
Juli
2011

Können Mieter den Gasanbieter wechseln?

Bei steigenden Gaspreisen steigt bei immer mehr Menschen in Deutschland die Wechselbereitschaft. Jedoch stellen sich gerade Mieter in z.B. einem Mehrfamilienhaus oftmals die Frage: Geht das überhaupt problemlos? Muß ich Rücksprache mit meinem Vermieter halten?

Eigener Gaszähler Vorraussetzung

Eine Grundvorraussetzung zum Wechseln ist der eigene Gaszähler in der Wohnung. Auf ihm finden Sie auch die Zählernummer, die im späteren Wechselprozess noch wichtig sein wird. Wenn Ihre Wohnung über eine Gas-Etagenheizung verfügt, ist in der Regel auch der Gaszähler für Sie in der Wohnung frei zugänglich. Denn mit dem gelegentlichen Ablesen der Verbrauchswerte können auch Sie Ihren Verbrauch auf einfachste Art kontrollieren.

Muß ich meinen Vermieter fragen?

Sind Sie der Rechnungsempfänger der monatlichen oder jährlichen Gas-Verbrauchsrechnung, müßen Sie auch nicht Rücksprache mit Ihrem Vermieter halten, wenn Sie den Gasanbieter wechseln wollen.

Das Mietshaus verfügt über eine Gas-Zentralheizung?

Ich erhalte lediglich eine Betriebskostenabrechnung! Hier sind Sie in der etwas schwächeren Position. Für den Vermieter gilt zwar das Wirtschaftlichkeitsgebot nach §315 BGB für die Nebenkostenabrechnung jedoch können Sie ihn nicht ohne Weiteres zu einem Wechsel "zwingen". Lesen Sie hier was der Bund der Energieverbraucher e.V. rät: http://www.energieverbraucher.de/de/site/Preisprotest/BGB-315-fuer-Mieter__1709/ Ein persönliches Gespräch mit dem Vermieter kann jedoch unter Umständen förderlicher sein, als ein Schriftwechsel!

Argumentieren Sie mit:

1) Der Kostenersparnis für alle Beteiligten und informieren Sie sich vorab über die günstigsten Anbieter in Ihrer Region.

2) Räumen Sie Seine evtl. Bedenken bezüglicher einer Lieferunterbrechnung aus, bei Problemen mit dem neuen Anbieter gilt die Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV) laut ihr ist der Grundversorger derzeit zu einer Ersatzversorgung von drei Monaten verpflichtet. Ein Kunde in der Ersatzversorgung hat somit das Recht, diese mit einer einmonatigen Frist zu kündigen.Die Gasversorgung kann durch den Wechsel des Gasnabieters also nicht unterbrochen werden. Der örtliche Netzbetreiber ist auch weiterhin bei Störungen zuständig und im Notfall schnell vor Ort.

Kategorie: Allgemeines

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