Energieträger
Der Begriff Energieträger wird durch Quantität und Qualität der Energieaufnahmefähigkeit eines Stoffes, einer Strahlung oder Ähnlichem (z.B. Impulse/Felder) charakterisiert.
Zunächst wird zwischen primären und sekundären Energieträgern unterschieden, die sich weiterhin in verschiedenste Energieträgerklassen einteilen lassen.
-Primäre Energieträger-
Als primäre Energieträger werden Stoffe mit natürlichem Vorkommen und einem eigenen hohen und direkt nutzbaren Energieniveau bezeichnet. Das bedeutet, das primäre Energieträger, seien sie fossiler oder regenerativer Art zum Beispiel bei der Verbrennung ohne weitere Umwandlung nutzbare Wärme freisetzen. Des weiteren Zählen auch die nuklear Reaktiven Stoffe zu den Primärenergieträgern, bei diesen weicht lediglich die Aktivierungsreaktion, die zur Nutzung der stoffinternen Energie nötig ist, ab.
-Sekundäre Energieträger-
Unter sekundären Energieträgern sind nutzbare Energiearten zu verstehen, die erst durch vorherige Umwandlung in ihre für den Menschen nutzbare Form gebracht wurden. Beispiele dafür sind die Wärmestrahlung der Sonne in der Photovoltaiknutzung, Treibstoffe die erst raffiniert werden und nicht direkt, wie beispielsweise Kohle (siehe Primäre) nutzbar sind und verschiedenste elektromagnetische Felder, die wiederum erst vom Menschen als Energietransportform geschaffen wurden. Hauptanliegen der Schaffung von sekundären Energieträgern ist es, die Energie speicherbar, leichter transportierbar und gezielter anwendbar zu machen.
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