Hintergrund
07
September
2011

Ostseepipeline ‎Moskau-Deutschland ‎ eröffnet

Rechtzeitig zur neuen Heizperiode drehte der russische Ministerpräsident Wladimir Putin  bei Wyborg in Russland den Gashahn zur Befüllung der sog. Ostseepipeline auf.

Durch die 1.224 Kilometer lange Leitung fließt nun Gas des russischen Energiekonzern Gazprom nach Lubmin bei Greifswald. Das Gas stammt aus dem Feld Juschno-Russkoje, das als eines der weltweit größten Lagerstätten gilt. Laut des Konsortiums Nord Stream verfügt es über Gasreserven von mehr als einer Billion Kubikmeter.

Die Baukosten betrugen 7,4 Milliarden Euro, durch dieses Investment ist es nun möglich insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr nach Deutschland zu leiten. Diese reichen zur Versorgung von bundesweit 26 Millionen Haushalten.

Kategorie: Politik

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